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Jahrzehntelange Erfahrung: Durch unsere Jahrzehnte lange Erfahrung im Reitsport und Reitbodenbau profitieren unsere Kunden von einem enormen Schatz an Ideen und Lösungen. In der Rubrik über uns erfahren Sie mehr zu der Entstehungsgeschichte der Firma fair ground.

Justieren: bedeutet etwas genau einzustellen. Wir justieren einen Grader mit Hilfe eines Lasers vor Bau eines Reitbodens auf den Zentimeter genau um absolut ebene Oberflächen zu herzustellen. Dies gilt für Trag-, Trenn- und Tretschicht.

Zeitfaktor/ Zeitsparend: Wichtig ist immer, dass der Reitboden auch gepflegt wird. Das regelmäßige Schleppen und Bewässern zählt dazu. Durch eine Beregnungsanlage und den richtigen Bahnplaner kann man dadurch erheblich Zeit und Kosten sparen.  

Zertifikate: fair ground steht mit jedem Buchstaben und jeder Dienstleistung für Qualität, darum werden von uns ausschließlich geprüfte Materialien verwendet.

Zu tief: Ein von Interessenten oft gehörtes Problem bei Reitböden lautet: „Der vorhandene Reitboden ist zu tief“. Doch dagegen kann man in vielen Fällen mit Eigenarbeit etwas tun. Das wichtigste für jeden Reitsand ist Wasser. (Siehe hierzu auch Rubrik Bewässern) Wasser ist das einzige Mittel um Reitsand zu binden und zu verdichten. Außerdem können Vlieshäcksel dazu beitragen das der Boden tragfähiger wird. Auch hier gilt, jeder Reitboden ist nur so gut wie seine Pflege.

Zuschlagsstoffe werden dem Reitsand beigemischt um die Reiteigenschaften zu verbessern. Am meisten verbreitet und bewährt haben sich in den letzten Jahren Vlieshäcksel und Mikrofasern (Sandfasern), etwas aus der Mode geraten sind aufgrund der begrenzten Haltbarkeit Hackschnitzel oder Sägespäne. Die benötigte Menge an Zuschlagstoffen ist abhängig von der Beschaffenheit des Reitsandes und der Nutzung.

Kompetenz: Unsere Kernkompetenz ist der Reitboden und Reitplatzbau. Jahrzehnte lange Erfahrung und Millionen erstellte Quadratmeter Reitboden weisen uns als absolute Experten in einem Metier aus das leider kein Lehrberuf ist.

Kosten: Die Investition für einen Reithallenboden belaufen sich je nach geografischer Lage und Größe der Reithalle auf ca. 7,00  -  16,00 € / m²

Für die Neuanlage eines oberflächenentwässernden Reitplatz, je nach Lage und Größe sollte man ca. 10,00  -  17,00 € / m² einplanen.

Die Kosten für einen Außenplatz mit Anstausystem (Ebbe & Flut Reitplatz), je nach Lage und Platzmaß, werden sich auf ca. 25,00  - 40,-- € / m² belaufen.

Kunststoffmatten: Wir beraten Sie gerne bei der Überlegung zum Kauf eines Mattensystems. Unter der Rubrik Mattensysteme haben wir Ihnen die verschiedenen Arten von Reitplatz-, Stall-, Longierzirkel-, Paddock- und diversen anderen Matten aufgeführt, die wir aus unserer langjährigen Erfahrung favorisieren.

Lasern: Umgangssprachlich für egalisieren, also den Reitboden mit einem lasergesteuerten Grader begradigen.

laufen lassen (Freilaufen): Beim laufen lassen ist die Beanspruchung für den Reitboden durch stoppen, enge Wendungen und toben der Pferde am größten. Die Pferde sollten nicht ohne Aufsicht in der Halle gelassen werden, damit die Trennschicht nicht durch scharren beschädigt wird.

Lehmsand ist Sand mit einem hohen Lehmanteil, an lehmiger Sand hat einen geringeren Lehmanteil und wurde früher oft für Reithallenböden mit Holzzuschlagstoffen wie Gatterspäne, Siebgut, oder Hobelspäne verwendet. Wegen der geringen Haltbarkeit durch den hohen Anteil an organischer Masse, werden immer weniger Hallen mit solchen Reitböden ausgestattet. Die etablierten Reitplatzbauer verwenden mittlerweile hauptsächlich feine Quarzsande mit Vlieshäckseln.

Loch- Matten: Unsere Loch Matten sind gelochte Reitplatzmatten aus Recyclingkunststoff. Sie dienen im Paddock- und Reitplatzbau als wasserführende Trennschicht und müssen generell mit Sand abgedeckt werden.

Longierzirkel bzw. Roundpens  sind meist runde, ca. 200 bis 400 m²  große Bewegungsflächen zum longieren. Der Boden eines Longierzirkels, kann wenn er überdacht ist, wie ein Reithallenboden gebaut werden. Longierzirkel im Freien können wie Reitplätze aufgebaut werden. Da sich relativ schnell ein Hufschlag bildet, ist es ratsam zusätzlich zum Gefälle eine vertikale Entwässerung zu wählen.

Magnesiumchlorit wird im Reitsport zur Bereitbarkeit der Reitböden bei Frost eingesetzt. Im Gegensatz zu Straßensalz greift Magnesiumchlorit das Pferdebein und den Pferdehuf nicht an. Magnesiumchlorit sollte unbedingt vor der einsetzenden Frostphase eingearbeitet werden. Je nach Feuchtigkeitsgehalt des Reitbodens kann von einer benötigten Zugabe von 35-50 kg / pro 100 m² ausgehen. Im Gegensatz zu Streusalz ist Magnesiumchlorit hygroskopisch- es zieht Wasser an und bindet es. Magnesiumchlorit bietet mehr als nur Frostschutz. Es bindet Staub, weil es ein Wasserspeicher ist. Reithallen müssen weniger beregnet werden, wenn die entsprechende Menge Magnesiumchlorit eingesetzt wird und kann Ihnen so die Wasserkosten minimieren. Entgegen anderslautender Aussagen haben wir persönlich die Erfahrung gemacht, dass die Wirkung der Frostfreiheit im Boden bis zu -10 Grad wirkt.

 

Mattensysteme: Es gibt diverse Mattensysteme, je nach Anforderung und Gebrauch. Sehen Sie hierzu in unserer Produktrubrik Matten. Wir haben für jeden Anspruch das richtige Mattensystem.

 

Mattenvermietung: Wir verfügen wir über einen Bestand von mehreren 1000 Quadratmetern Eventmatten, die wir für Veranstaltungen vermieten und auch ein- und ausbauen. Kontaktieren Sie uns gerne!

 

Messen: fair ground ist auf diversen Messen vertreten. Die Veranstalter der Pferd & Jagd in Hannover, der Hanse-Pferd in Hamburg, der Horsica in Bad Salzuflen und der Nord Pferd in Neumünster greifen auf uns als Ausstatter aller Reitflächen auf Ihren Messen zurück. Sehen Sie bei auch, auf welchen Turnieren und Messen wir mit einem Stand vertreten sind.

Microfasern oder auch Sandfasern genannt dienen zur Verbesserung und Stabilisierung der Tretschicht. Sie haben eine ähnliche Funktion wie eine Baustahlmatte im Beton. Sie erhöhen die Scherfestigkeit der Tretschicht. Microfasern sollten daher mit großer Sorgfalt verwendet werden, nach dem Motto: „So viel wie nötig, so wenig wie möglich!“. Ein zu großer Faseranteil im Reitboden kann ihn zu stumpf werden lassen.

Mietreitboden, sehen Sie „mobiler Reitboden“ und „Turnierveranstaltungen“!

mobiler Reitboden: Informieren Sie sich bei unsere Rubrik Turnierveranstaltungen. Wir verfügen über Reitsand, den wir auf Veranstaltungen einbauen, während der Veranstaltung pflegen und nach der Veranstaltung auch wieder ausbauen.

Multi- Planer: Der bei unseren Produkten Bahnplaner aufgeführte Multi- Planer ist weltweit das Non- Plus- Ultra der Reitbahnschleppen. Nähere Produktinformationen erhalten Sie in der Kategorie.

Nachlaufeinrichtungen verhindern bei unseren Striegelwalzenplanern ein ausscheren des Bahnplaners in Kurvenfahrten und ein spurgetreues Nachlaufen hinter der Zugmaschine.

Naturbrechsand ist gebrochener Naturstein. In einer Absiebung von 0-3 Millimeter setzen wir am liebsten Naturbrechsand als wasserundurchlässige Trennschicht im Reithallenbodenbau ein.

Neubau: Ein Neubau oder auch eine Neuanlage einer Reitfläche sollte im Voraus immer genau geplant sein. Im Vorfeld sollten sich vier wichtige Fragen genau überlegt werden:

  • Wofür benutze ich den Platz? (Springen, Dressur, Vielseitigkeit, Fahrsport, für alle Reitsportarten (allround-Boden)?
  • Wie viele Pferde benutzen täglich den Reitboden?
  • Welche Platzbauweise ist für mich die praktischste und effektivste?
  • Und schlussendlich auch die Entscheidung über Lage und Standort des Außenplatzes.

Profitieren Sie auch hier von unserer jahrelangen Erfahrung, vereinbaren Sie einen Besichtigungstermin und ziehen Sie uns in Ihre Überlegungen mit ein.

Oberflächenentwässerung (horizontale Entwässerung): Bei Platzbauweise läuft das überschüssige Regenwasser über das eingebaute Gefälle auf dem Sand ab, sobald dieser von Wasser gesättigt ist. Diese Bauweise ist die günstigste und haltbarste Form einen Reitplatz zu bauen, funktioniert jedoch nur mit der richtigen Pflege und dem richtigen Reitsand.

Organische Masse (Pferdeäppel, Laub und Holzzuschlagstoffe) haben in Reitböden, wenn diese langfristig benutzbar sein sollen, …nichts verloren.


Paddock: ist ein eingezäunter Bewegungsraum für Pferde. Auch hier bieten sich Ihnen mehrere Möglichkeiten an. Die dauerhafteste und haltbarste Variante ist ein Paddockbau mit einem Schotterkoffer im Unterbau, einem Mattensystem als Trennschicht und einem Sandaufbau als Tretschicht.

Paddockmatten: Unsere Paddockmatten dienen als Trennschicht auf Paddocks und Longierzirkeln um die Tragschicht vor Beschädigungen durch Scharren zu schützen und eine dauerhafte vertikale Entwässerung zu ermöglichen.

Pflege: Jeder Reitboden ist nur so gut wie seine Pflege. Vier elementare Punkte zur Pflege eines Reitbodens

  • Abschleppen (abziehen mit Bahnplaner), siehe Rubrik „schleppen“, um zu sehen, wie Sie richtig schleppen.
  • Wässern (durch automatische Bewässerung, durch Regen oder einen Wasserwagen)
  • Regelmäßiges egalisieren (lasergesteuertem Grader, 1-3 Mal innerhalb von zwei Jahren)
  • Ordentliches und konsequentes Abäppel und Entlauben (kein Verbleib von organischer Masse auf Ihrem Reitboden).

Platzbauweisen: siehe „Außenreitplatz“ und „Reithallenboden

Platzeinfassung ist die Begrenzung eines Außenplatzes. Wir benutzen hierzu, sofern vom Kunden nicht anders gewünscht Holzbohlen. Seit über 12 Jahren verwenden wir als Platzeinfassung hauptsächlich Lärchenholz. Lärchenholz ist bei der Anwendung im Freien und vor allem unter Wassereinfluss mit Eichenholz vergleichbar. Mit einem Maß von 10 x 25  x 300 Zentimeter und an allen vier Kanten angefast und an beiden Enden für die Aufnahme der Erdnägel vorgebohrt, können wir Ihnen die Platzeinfassung zum selbstverlegen liefern, aber natürlich wenn gewünscht auch einbauen. Sprechen Sie uns dazu gerne an.

Platzregen: (Starkregen) Regenschauer, die innerhalb weniger Minuten 5-20 Liter Wasser pro Quadratmeter ergeben können.

(Für oberflächenentwässernde Plätze ein Idealfall der „Bewässerung“- bereits wenige Minuten nach so einem Schlagschauer präsentiert sich die Reitfläche in einem perfekten Zustand.)

Premium: Wir unterscheiden bei unseren Reitböden unter Classic und Premium.

 

Abäppeln verlängert die „Lebenserwartung“ Ihres Reitbodens um ein Vielfaches. Da Pferdeäpfel organisch sind und somit vertorfen, steigt die Wasserempfindlichkeit erheblich. 
Ist der Anteil der organischen Masse in Ihrem Reitboden zu hoch, lässt er sich nicht mehr richtig wässern, wird hart und staubig oder matschig und muss getauscht werden.

Abreiteplätze müssen generell, aber vor allem im Sprungbereich eine deutlich höhere Belastung als alle anderen Reitplätze aushalten. Logischerweise können deshalb sowohl die Erstellung als auch Pflege des Reitbodens mit größerem Aufwand verbunden sein als auf dem Turnierplatz. Als kleines Rechenbeispiel: Hat eine Prüfung 50 Teilnehmer, wird 50 mal über jedes Hindernis auf dem Turnierplatz gesprungen, über die zwei Hindernisse auf dem Abreiteplatz springt jeder Starter ca. 4 bis  10 mal, das können bis zu 500 Absprünge und Landungen sein.


Allwetterreitplätze sind bei richtiger Pflege jederzeit und bei jedem Wetter bereitbar. Einzige Ausnahme: Frost! Jeder von uns gebaute Reitplatz erfüllt diese Anforderungen zu 100%


Allzweckreitböden sind Reitböden die für alle Reitsportdisziplinen geeignet. Da Springen, Dressur und Voltigieren jedoch unterschiedliche Anforderungen haben, funktioniert ein Allzweckreitboden zwar für  die meisten Disziplinen gut aber nicht optimal. Westernreiter die Spinns und Stops trainieren wollen sind mit einem Allzweckreitboden falsch bedient.

Amortisierung: siehe bei „Kosten – Nutzen“

Analysen und Sicherheitsdatenblätter für unsere Vlieshäcksel und Mikrofasern dienen der Qualitätssicherung und sind auf Wunsch selbstverständlich einsebar. Gemessen werden die Werte von eventuellen Schadstoffen wie z. B. Formaldehyd und Feinstaubemissionen. Wenn wir einen Reitboden oder Reitplatz bauen, verwenden wir ausschließlich einwandfreies Material. Selbiges gillt natürlich auch für den Handel.

Auffüllen: Um die Stärke der Tretschicht eines Reitbodens dauerhaft bei ca. 10 cm zu halten, ist es unerlässlich regelmäßig (abhängig von der Frequentierung des Reitbodens) den durch Erosion und von Pferdehufen weggetragenen Reitsand zu ergänzen.

Außenreitplätze werden in drei Bauweisen unterteilt:

  • Horizontale Entwässerung (Oberflächenentwässerung)
  • Vertikale Entwässerung (Wasserführung nach Unten)
  • Anstausysteme/ Ebbe & Flut (vollautomatische Be- und Entwässerung durch Drainageschicht)

 

Qualität steht bei fair ground an oberster Stelle! Viele Kunden, von großen Turnierveranstaltern, über Profis, aber auch Vereine und Privatpersonen konnten sich davon bereits überzeugen.

Quarzsand besteht zu einem sehr hohen Anteil aus Quarz. Die chemische Bezeichnung ist Siliziumdioxid. Die englische Bezeichnung ist „silica sand“ weshalb Quarzsand oft fälschlicherweise als Silizium Sand bezeichnet wird. Quarz ist der härteste Bestandteil von Sand und nur sehr wenig Verschleiß unterworfen. Lehmsande mit geringem Quarzanteil zerreiben sich wesentlich schneller und müssen deswegen früher getauscht werden.

Quergefälle werden in Außenreitplätzen angelegt um einen oberflächlichen Wasserablauf zu garantieren. Siehe dazu Erklärung Gefälle.


Bahnplaner sind Pflegegeräte um Reitplätze und Reithallenböden eben zu halten. Generell unterscheiden wird zwischen Rahmenplanern und (Striegel-)Walzenplanern.

Bandenräumer oder Hufschlagräumer erleichtern die Pflege des Hufschlags. Die von uns angebotenen Bahnplaner haben einen integrierten Bandenräumer. Alternativ gibt es Geräte die manuell per Hand gezogen werden müssen.

Baugrund: Als Baugrund wird der Bereich des Bodens bezeichnet, der für die Erstellung eines Reitbodens von tragender Bedeutung ist

Bauweise siehe „Außenreitplatz  und Reitboden

Befahrbarkeit: Ein guter Reitboden sollte für die spätere Pflege und Aufarbeitung auch mit schweren Maschinen und LKW befahrbar sein.

Beratung: Eine gute, seriöse und ehrliche Beratung liegt uns sehr am Herzen und bietet Ihnen Planungssicherheit ohne Mehrkosten.

Beregnungsanlage: siehe „Bewässerung“

Bewässerung: Jeder Tretschicht muss richtig bewässert werden, da Wasser das einzige ist was Sand dauerhaft verdichtet, für genügend Scherfestigkeit und Elastizität sorgt und einen staubfreien Reitbetrieb ermöglicht.

Mögliche Lösungen hierfür sind sowohl im Innen- wie auch im Außenbereich fest installierte Beregnungsanlagen. Alternativen sind mobile Beregnungswagen oder am Trecker angehängte Wasserfässer. Der Wasserbedarf ist natürlich abhängig vom Wetter und kann auf einem Reitplatz im Sommer zwischen vier und sechs Liter pro m² in der Spitze liegen.

Bewegungsplatz / Bewegungshalle: Ein Boden für einen Bewegungsplatz oder eine Bewegungshalle unterscheidet sich zwar im Aufbau und den Funktionen nicht von einem Reitplatz oder Reithallenboden, ist jedoch kleiner und dient hauptsächlich dazu den Pferden die Bewegungsfläche zu schaffen, die artgerechte Haltung ermöglicht.

Bodenbefestigung/ Bodenverbesserung: Es kann vorkommen das der vorhandene „Baugrund“ zu Ton- oder Lehmhaltig und deswegen nicht tragfähig genug ist um durch eine Tragschicht aus Schotter stabilisiert zu werden. In diesem Fall lässt sich der Baugrund durch Bodenaustausch oder Bodenverfestigung stabilisieren. Da ein Bodenaustausch in der Regel mit wesentlich höherem Aufwand und damit auch Kosten verbunden ist, ist es oft sinnvoller den Baugrund durch Zugabe von Bindemitteln wie Zement oder Kalk zu verfestigen.

Bodenpflege: Die richtige Bodenpflege ist das, was einen guten Reitboden ausmacht. Angefangen beim „Abäppeln, über die richtige Bewässerung und einen geeigneten Bahnplaner, gilt es ein Gespür dafür zu entwickeln die richtigen Maßnahmen in den richtigen Situationen zu treffen. Selbst der beste und teuerste Reitplatz ist nur so gut wie seine Pflege.

Bodenverhältnisse: Das TOP Gesprächsthema auf Reitturnieren …wenn sie nicht stimmen ;)

Boxenpaddock: Für kleine Außenbereiche direkt vor der Box steht neben der angepassten Weichheit zur Schonung von Hufen, Gelenken und Sehnen insbesondere die Trittsicherheit im Fokus, die vor allem bei Nässe und im Winter relevant ist. Um hier optimale Bedingungen zu schaffen und die Reinigung möglichst einfach zu gestalten bieten sich Gummimatten besonders an. Aus Überzeugung setzen wir für diesen Zweck auf Bodenbeläge der Firma Belmondo.

Rahmenplaner: Siehe „Bahnplaner“

Rasenplätze: Leider werden Turniere auf Gras- oder Rasenplätzen immer seltener.

Noch immer ist es für jeden Springreiter ein Traum einmal in der Aachener Soers oder auf dem Hamburger Derby-Platz zu reiten. Beide Turniere wollen auch wir uns nicht wirklich auf Sand vorstellen. Allerdings sind  im allgemeinen Gras- und Rasenplätze sehr wetterempfindlich und Reiter ziehen eindeutig gute Sandplätze den Grasplätzen vor.

Funktionierende Grasplätze sind in der Erstellung und Pflege sehr kostenintensiv und lassen in der Regel auch nur maximal bis zu 3 Turnierveranstaltungen jährlich zu. Für ein intensives tägliches Training über das ganze Jahr sind sie leider gänzlich ungeeignet.

Regenwagen sind die in der Regel günstigere Alternative zu fest installierten Beregnungsanlagen. Zwar ist man flexibler wenn es darum geht mit einem Wasser- oder Beregnungswagen mehrere Reitböden zu bewässern, der Arbeitsaufwand ist jedoch wesentlich höher.  

Reitbahnschleppe: Siehe „Bahnplaner“

Reitboden unsere Kernkompetenz ist der Reitbodenbau.

Reithallenboden: Ob Neubau, Pflege oder Sanierung eines Reithallenbodens- wir haben eine auf Ihre Bedürfnisse angepasste Komplettlösung. Als einer der Ersten Reitplatzbauer in Deutschland haben wir vor fast 15 Jahren begonnen Reithallenböden nicht mehr mit einem Gemisch aus anlehmigen Sand und Holzschnitzeln zu bauen- sondern hochwertige, feinkörnige und langlebige Quarzsande mit einem Vlieshäckselgemisch zu versehen.   

Reitplatz: Ob Neubau, Pflege oder Sanierung eines Außenreitplatzes- wir haben eine auf Ihre Bedürfnisse angepasste Komplettlösung.

Reitplatzbau: Unsere Kernkompetenz ist der Reitplatzbau. Siehe Außenreitplätze.

Reitplatz selber bauen: Auch dabei helfen wir Ihnen gerne und liefern Ihnen Ideen, Ratschläge, unser Know-how und natürlich als wichtigstes: unser Material. Kontaktieren Sie uns dazu gerne und lassen Sie sich ein Angebot zukommen. Durch eine Kosten- Nutzen Analyse stellt sich in den meisten Fällen heraus, dass es sich lohnt, einen Reitplatz professionell von uns bauen zu lassen.

Reitweisen: Es gibt unterschiedliche Reitweisen, zu denen Dressurreiten, Springreiten, Westernreiten und Vielseitigkeitsreiten- sowie der Fahrsport zählt. Jeder Reitboden sollte auf die unterschiedlichen Anforderungen angepasst werden um optimale Reitqualität zu gewährleisten.

Roundpen: Ein Roundpen ist ein Longierzirkel, siehe Longierzirkel.

Championate: Mit Championaten sind im Reitsport Europa- und Weltmeisterschaften sowie die Olympischen Spiele gemeint.

Championats Boden durften wir bisher für die Europameisterschaft der Vielseitigkeit (Eventing) in Luhmühlen bauen. Auch für einige deutsche Meisterschaften durften wir schon Reitböden liefern.

Classic: Unsere Bezeichnung für unsere Reitböden für jede reiterliche Beanspruchung.

Sandfasern: siehe Microfasern.

Sanierung: Teil- oder Komplettsanierung eines Reitbodens. Das bedeutet teilweise oder kompletter Austausch der Tretschicht oder das Nachfüllen von Reitsand und/oder Vlieshäcksel.

Scherfestigkeit: ist definiert als der Widerstand, den ein fester Körper einwirkenden Kräften entgegensetzt. Die Scherfestigkeit beim Reitboden ist also umgangssprachlich der Widerstand des Reitbodens gegen die Einwirkung der Pferdehufe bei Bereitung des Reitbodens. Die Scherfestigkeit kann zum Beispiel durch Wasser, Vlieshäcksel oder Microfasern gravierend verändert werden.

Schleppen: bedeutet umgangssprachlich „den Platz abzuziehen“, was bedeutet in kreisenden Bewegungen den Reitsand, die Reitfläche zu begradigen.

Schlepper: (Trecker, Traktor) Zugmaschine für Bahnplaner, Pflegegeräte und Wasserwässer. Sollte zum Anbau von Bahnplanern je nach Arbeitsbreite des Pflegegerätes über mindestens 30 PS Motorleistung verfügen, wobei eine Pflegebereifung des Schleppers (Rasenprofil) für den Boden geeigneter als ein Ackerstollenprofil ist.

Stallmatten: Wir bieten Ihnen Stallmatten an, schauen Sie bitte in der Rubrik Matten. Diese verfügen über eine verstärkte Oberfläche für höhere Belastungen, sind angenehm weich und trittsicher für Box und Liegefläche. Durch eine einfache Verlegung durch Puzzleverbindungen sind die Matten selbstständig schnell einzubauen. Die Mattensysteme sind Großteils befahrbar.

Späne: sind ein Abfallprodukt bei der Bearbeitung von Holz, zum Beispiel in Sägewerken und in anderen Bereichen der Industrie. Späne verhält sich im Reitboden als organische Masse. (relativ hoher Abrieb und schnelle Vertorfung!) Diverse Reitplatzbauer die Reitböden mit Späne bauen, sie erfüllen mehr oder minder die gleichen Kriterien und Reiteigenschaften von Vlies. Allerdings, da sie organischen Ursprung sind, ist ihre Haltbarkeit nur sehr begrenzt und auf absehbare Zeit machen sie den oftmals guten Reitsand unbrauchbar. 

Etwas zum Nachdenken: Zum einen bemühen Sie sich möglichst jeden Pferdeapfel penibel von der Reitfläche zu suchen, andererseits wurde bei der Erstellung des Reitbodens aber 40 Kubikmeter organische Masse in den Boden eingefräst!?

Springplatz: Ein reiner Springplatz ist anderen Anforderungen ausgesetzt als ein reiner Dressurplatz. Grundsätzlich muss der Reitboden immer den jeweiligen Anforderungen entsprechen um eine optimale Reitqualität zu gewährleisten. Ausnahme sind Turnierveranstaltungen in Messehallen (temporärer Reitboden), bei denen Spring- und Dressurprüfungen der schweren Klasse auf ein und demselben Platz stattfinden. Denn diese werden grundsätzlich den Anforderungen eines Springplatzes angepasst und können lediglich durch den Einsatz von entsprechenden Bahnplanern für Dressurprüfungen etwas aufgelockert werden. 

Dauerfrost: Eine lange Periode mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt die den Reitboden gefrieren lässt. Lösung: siehe „Magnesiumchlorid“

Dienstleistungen: Zu unseren Dienstleistungen gehören neben Reitplatzbau, Reitbodenbau und dem Turnierservice natürlich auch die „Beratung“ rund um Ihren Reitboden. Wir helfen ihnen bei allen Fragen gerne weiter.

Drainage oder auch eine Drainageschicht ist die Wasserabführende Schicht unter der Tretschicht. Bei Ebbe & Flut Reitböden dient sie auch der Bewässerung.

Dressurboden sollte trittsicher, elastisch und federnd, jedoch etwas lockerer als ein Reitboden für den Springsport sein.

Dressurplätze haben die Standartmaße 20 x 40 oder 20 x 60 Meter. Turnierplätze haben oft 25 x 65 oder 30 x 70 Meter um es den Reitern zu ermöglichen das Dressurviereck vor Prüfungsbeginn zu umreiten.

Temporärer Reitboden: Einbau eines mobilen Reitbodens, zum Beispiel für Messehallen oder Turniere. Eine Erklärung sehen Sie ebenfalls unter Turnierboden

Thixotropie: In der Bodenkunde bezeichnet Thixotropie einen Vorgang in feinkörnigen, meist tonigen Sedimenten bei den durch mechanische Beanspruchung reversible Viskusitätsunterschiede auftreten. Typisch ist ein Wechsel von Fest nach Flüssig durch Erschütterung. Was sich hier so kompliziert anhört, haben viele in der Realität schon erlebt und lässt sich an einem kleinen Beispiel leicht und verständlicher erläutern. Wenn Sie sich auf einen Reitboden stellen, der durch Wasser gut gesättigter ist, aber auf den ersten Blick oberflächlich trocken erscheint, und sie beginnen mit den Fußen auf der Stelle ein bisschen hin und her zu treten, werden sie einen Augenblick später schon in einer kleinen Wasserlache stehen. Dies ist gleichzeitig für Sie auch eine gute Möglichkeit zu erkennen und zu kontrollieren, ob Ihr Reitboden über genügend Wasser verfügt. Sollte dieses nicht erscheinen, ist Ihr Reitboden wahrscheinlich zu trocken. (Zumindest für den Springsport!)

Tonanteile: Viele gute Reitsande verfügen über auch über Tonanteile. Zum Teil ist dies auch daran zu erkennen, dass die Fahrzeuge, die die Bodenpflege betreiben, nach längerem Befahren von Reitböden einen leicht bläulichen Schimmer aufweisen. Tonanteile im Reitsand, vor allem bei Oberflächlich entwässernde Plätzen und Reithallenböden sind eher von Vor- als von Nachteil. Außerdem haben wir regionalbedingt sehr gute Erfahrungen damit gemacht, eher ungeeignete Reitsande mit einer gut dosierten, prozentualen Zugabe von gemahlenem Ton nachhaltig positiv zu verbessern.

Tragschicht: Bei der Dreischicht Bauweise eines Außenplatzes oder Paddocks ist die Tragschicht die unterste Schicht (Schotterkoffer).

Trainingsboden: Im Gegensatz zu einem Turnierboden sollte ein Trainingsboden etwas lockerer, umgangssprachlich oft als „fluffiger“ bezeichnet, sein. Für die kurzzeitige Belastung in einer Turnierspringprüfung, ist es wichtig, dass auch dem 50. Starter noch die Möglichkeit gegeben wird, ohne deutlich sichtbare Kuhlen in Absprung- und Landefläche chancengleich den Parcour absolvieren zu können, wofür der Boden relativ stramm liegen muss. Im täglichen Training sollte der Boden nicht zu fest liegen um bei täglicher Belastung keinen Sehnenschäden hervorzurufen. Das bedeutet, wenn Sie nach 50 Sprüngen an einem Hindernis auf Ihrem Reitboden keine sichtbaren Absprung- und Landestellen haben, liegt er für unser Empfinden für einen Trainingsboden zu stramm. (Ausnahme: Ebbe & Flut Reitböden)

Trennschicht: Bei der Dreischicht Bauweise eines Außenplatzes oder Paddocks ist die Trennschicht die mittlere Schicht. Sie befindet sich über der Tragschicht und unter der Tretschicht und muss dabei die Wasserdurchlässigkeit in die Tragschicht gewährleisten und gleichzeitig verhindern dass die größeren Steine der Tragschicht in die Tretschicht wandern können. Bei der Zweischicht Bauweise (Oberflächenentwässerung)  dient die Trennschicht als eine kombinierte Trag- und Trennschicht die verhindert das Tretschicht und Baugrund sich vermischen. Auch in Reithallen ist die wasserunempfindliche Trennschicht unter der Tretschicht unverzichtbar.

Tretschicht: Als Tretschicht wird umgangssprachlich der Reitboden bezeichnet. Je nach Bauweise, 3- Schicht, 2- Schicht oder Ebbe & Flut System werden unterschiedliche Reitsande verwandt.

Trittsicherheit: Ein trittsicherer, scherfester und elastischer Boden ist die grundlegende Basis optimale Ausbildung von jungen Pferden und die Voraussetzung für gute Trainingsbedingungen und die Gesundheit Ihrer Pferde.

Trockenheit: Ein zu trockener Reitboden ist der Ausgang allen Übels. Alle Eigenschaften die er aufweist, wie zu tiefes Eindringen der Pferdehufe, Staubentwicklung, Verlust an Trittsicherheit und Scherfestigkeit und extremes verschieben der Tretschicht auf der Trennschicht, nehmen Ihnen und Ihrem Pferd den Spaß am Sport.

Turnierboden fair ground verfügt lagermäßig über 1.000 Tonnen Veranstaltungsboden, mit Top Qualität, welcher unter anderem auch bei der Pferd & Jagd in der großen Show Arena, und auf vielen internationalen Turnieren liegt. Siehe hierfür auch Springplatz, Dressurplatz und Temporärer Reitboden.

Turniere: fair ground bietet einen Turnierservice an. Wir liefern den Boden, bauen ihn ein und aus und/oder kümmern uns um die Pflege während Ihres Turniers vor und während ihres Turniers, um optimale Bodenverhältnisse zu schaffen. Siehe hierzu Rubrik Turnierservice

Ebbe und Flut/ ebbtide: Der Ebbe & Flut Reitboden ist das Premiummodell schlechthin. Aufgrund der automatischen Bewässerung wird der Pflege-, Zeit- und Kostenaufwand erheblich reduziert. Unser ebbtide System ist jederzeit und auf jedem Quadratmeter gleich gut bereitbar. Durch die gleichmäßige Feuchtigkeit wird auch die Platzpflege mit dem Bahnplaner erleichtert.

Egalisieren bezeichnet das Begradigen von Flächen. In unserem Fall bedeutet das hauptsächlich dass begradigen von Reitböden. Hierbei greifen wir auf modernste Laser Technologie zurück um mit höchstmöglicher Genauigkeit zu arbeiten.

 

Eignung: Nicht jeder Sand ist als Reitsand geeignet und nicht jeder Zuschlagstoff für einen Reitboden.

 

Eindringtiefe: Die Eindringtiefe ist die Tiefe, die die Hufe der Pferde in den Sand eindringen. Sie liegt bei Dressurböden bei bis zu vier Zentimeter, bei für den Springsport ausgelegten Böden bei ca. zwei Zentimeter.


Einfrieren: Bei Minusgraden frieren Reitböden aufgrund des Wassergehalts ein. Lösung: siehe unter „Magnesiumchlorid“

 

Empfehlungen für den Reitplatzbau werden von der „FLL“ herausgegeben. Siehe bei der Erklärung FLL.

 

Entwässerung: Jeder Reitplatz muss auf irgendeine Art von überschüssigen Wasser befreit werden. Die günstigste und haltbarste Form der Entwässerung im Reitplatzbau ist die Oberflächenentwässerung (Horizontalentwässerung). Da auf aufwendige Drainagen verzichtet wird, gestaltet sich die Erstellung der Trenn- und Tragschicht wesentlich einfacher und günstiger als bei vertikal entwässernden Reitplätzen

 

Erdplanum: Immer wenn ein Reitplatz gebaut wird, wird damit begonnen ein Erdplanum zu erstellen, also den vorhandenen Baugrund zu ebnen und damit für die Trennschicht vorzubereiten.

 

Erfahrung: Wir greifen auf über dreißig Jahre Erfahrung im Reitboden und Reitplatzbau zurück. Erfahrung ist das größte „Kapital“ der wenigen qualifizierten „Reitplatzbauer“.

Erosion: Durch Erosion kann im Laufe der Zeit Reitsand von Reitplätzen wandern. Siehe „Auffüllen“

Umwelteinflüsse Die Umwelteinflüsse spielen eine große Rolle beim Reiten auf Außenplätzen. Siehe hierzu bewässern, Trockenheit und Frost

Umweltverträglichkeit: Siehe Vlieshäcksel

Unterbau beschreibt den kompletten Unterbau eines Reitbodens aus Tragschicht und Trennschicht. 

Untersuchungen: Siehe Zertifikate

Facebook: fair ground ist auch auf Facebook vertreten!

Fahrsport: Die bekanntesten Disziplinen im Fahrsport sind Hindernisfahren und Geländefahren mit Zwei- und Vierspännern.

Fahrspuren bilden sich beim Befahren von zu tiefem Reitboden und sollten auf Außenplätzen vorm nächsten Regen mit einem Bahnplaner zu geschleppt werden.

fair ground: Alles über Uns und die Entstehungsgeschichte von fair ground erfahrt ihr in der Rubrik „über Uns

Feineinstellung: nur mit einem exakt und penibel genau eingestellten Bahnplaner lässt sich ein Reitboden akkurat schleppen.

Feinplanum: Das Feinplanum wird jeweils zur Fertigstellung bei der Trenn- und Tretschicht erstellt. Die beiden Schichten werden hierfür absolut „Plan“ gemacht, das heißt der Boden wird mit Hilfe eines lasergesteuertem Graders millimetergenau gerade geschoben.

Feinstaub: Kann hauptsächlich in Reithallen mit alten, schlecht gepflegten Reitböden ein Problem sein. Unsere Reitböden sind bei entsprechender Pflege staubfrei.

Feuchtigkeit ist das A und O für Reitböden. Schauen Sie bei „Bewässerung“

FLL: Die Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e. V. ist Herausgeber der Broschüre „Empfehlungen für Planung, Bau und Instandhaltung von Reitplätzen im Freien“. Ca. 10 Jahre haben wir mit unserer Erfahrung, im Arbeitskreis der FLL an diesen Empfehlungen mitgewirkt.

Folie benötigen wir für unser Ebbe & Flut System ebbtide

Fräse/ Einfräsen Mit einer Bodenfräse vermischen wir unsere Vlieshäcksel mit dem Reitsand.

Freispringen: Beim Freispringen benötigt die Tretschicht eine besondere Scherfestigkeit, damit die Pferde bei ihrem relativ unkontrollierten freilaufen sicheren Tritt im Absprung und Landung finden und im Auslauf nicht rutschen. Auch hierfür gibt es Reitboden, der auf die jeweiligen Ansprüche im Vorfeld abgestimmt wird.

Frostschutz: siehe Magnesiumchlorit

Veranstaltungsboden: fair ground verfügt lagermäßig über 1.000 Tonnen Veranstaltungsboden, mit Top Qualität, welcher unter anderem auch bei der Pferd &  Jagd in der großen Show Arena und auf den großen Hallenturnieren wie in Braunschweig, Neumünster, oder Oldenburg verwendet wird. (temporärer oder/und mobiler Reitboden)

Vertikale Entwässerung: Bei dieser Art der Entwässerung fließt das Wasser durch die Wasserabführung nach unten, durch Tret-, Trenn- und Tragschicht in die Drainagerohre  ab.

Vlieshäcksel ersetzen heutzutage die bis vor 10 Jahren hauptsächlich eingesetzten Holzstoffe wie Holzspäne und Hackschnitzel. Sie erfüllen mehr oder weniger die gleiche Aufgabe wie die damals verwendeten Holzstoffe bei deutlich größerer Haltbarkeit. Die von uns angebotenen Vlieshäcksel sind ein absolut reines, binderverfestigtes Kunststoffvlies aus UV-stabilisiertem Polyester in höchster Industriequalität. Verrottungsbeständig, ökologisch absolut unbedenklich. Frei von natürlichen und künstlichen Mineralfasern und somit Wassergefährdungsklasse 0. Vlieshäcksel halten den Boden länger geschlossen und minimiert so den, durch die Verdunstung entstehenden, Wasserverbrauch.

Vlieshäcksel sind nicht gleich Vlieshäcksel. Leider sind viele der auf dem inn- und ausländischen Markt angebotenen Vlieshäcksel für die Verwendung um Reitbodenbau aus unserer Sicht gänzlich ungeeignet, da eine Menge organischer und abbaubarer Produkte verwendet werden und diese zum Teil sogar mit Schadstoffen belastet sind. Für unsere Vlieshäcksel verfügen wir über Unbedenklichkeitserklärungen und Zertifikate, die wir Ihnen gerne zur Verfügung stellen. Sehen Sie für Informationen zur Staubentwicklung auch in der Rubrik Analysen und für Zertifikate in der Rubrik Umweltverträglichkeit.

Vlies Trennschicht: Eine Trennschicht aus Vlies als Rollenware wird von seriösen Reitplatzbauern seit langem nicht mehr verwendet. Wir benutzen Vlies als Rollenware nur, wenn wir für temporäre beziehungsweise mobilen Reitsand mit Matten auf einer Rasenfläche verlegen um den Eintritt der Matten in den Boden zu verhindern.

Gefälle: Um eine Entwässerung über die Oberfläche eines Platzes zu ermöglichen, ist es immer wichtig dass der Platz mit Gefälle gebaut wird. Hierzu wird in den meisten Fällen, und sofern möglich, ein Quergefälle mit ca. 1 % Neigung gebaut. Das Gefälle ist immer noch so gering, dass es beim Reiten kaum wahrgenommen wird. Je nach der Nutzung eines Reitplatzes sollte das Gefälle nicht unter 0,8 und nicht über 1,3 % liegen. Bis auf Ebbe & Flut Reitböden sollte jeder Reitplatz mit Gefälle gebaut werden.

Gefälleplan: Ein Gefälleplan ist die Skizze auf der das exakte Gefälle eines Reitplatzes eingezeichnet ist.

Gelenkschonend: Die Gesundheit der Pferde ist für die Besitzer das A und O. Und trotzdem findet man erschreckend oft Haltungsbedingungen, in denen nicht auf gelenkschonende Reitböden geachtet wird. Die richtigen Bodenverhältnisse spielen eine große Rolle und nur diese beugen Gelenkschäden und Krankheiten vor. Der Boden darf hierbei nicht staubig, zu hart, zu tief und nicht zu stumpf sein.

Grader: Unser Hauptarbeitsgerät im Reitboden und Reitplatzbau. Wir unterscheiden in selbstfahrende Grader und das Anbaugerät für Radlader.

Wartungen sind wichtig, um den Reitboden in einem guten Zustand zu halten. Wir empfehlen, den Reitboden einmal jährlich von einem Grader egalisieren zu lassen. Bei dieser Gelegenheit kann man genau messen ob die Tretschicht noch stark genug ist, oder ob Reitsand nachgefahren werden sollte.

Wässern: Siehe Bewässerung

Wasserführung: Es gibt zwei Möglichkeiten das Wasser von einem Reitplatz abzuführen, vertikal oder horizontal, eine genauere Beschreibung finden Sie in der Rubrik Bauweisen

Wasserfass: Ein an den Trecker angehängtes Wasser- oder Güllefass eignet sich hervorragend, um jede Art von Reitboden zu bewässern.

Wellenbahn: Ein häufiges Problem bei vielen Reitböden ist, dass der Boden „wellig“ oder „hügelig“ wird. Um dies zu vermeiden muss mit regelmäßiger und richtiger Bodenpflege mit einem geeignetem Bahnplaner durch kreisende Fahrwege entgegengewirkt werden. Ist der Reitboden oder Reitplatz doch zu krumm, wellig oder hügelig geworden, sollte der Reitboden mit einem Laser gesteuertem Grader wieder auf ein Niveau gebracht werden.

Hackschnitzel: siehe Holzzusatz

Hallenboden: Der Reithallenboden ist immer besonderen Anforderungen ausgesetzt. Deswegen ist es wichtig ihn im Vorfeld auf die Anforderungen anzupassen damit auf Dauer ein optimaler Reitkomfort gewährleistet  werden kann.

Haltbarkeit: Die Haltbarkeit eines Reitbodens richtet sich nach der Pflege. Bei guter Pflege und regelmäßigem Nachfahren von Reitsand hat ein Reithallenboden aus unserer Erfahrung eine Haltbarkeit von 10 – 15 Jahren. Vertikal entwässernde Außenreitplatze halten in der Regel zwischen 5 – 15 Jahre bis sie saniert werden müssen. Horizontal entwässernde Plätze sogar 10 – 20 Jahre. Bei schlechter Pflege, Verwendung falscher Zuschlagstoffe oder sehr hoher Frequentierung kann sich die Haltbarkeit erheblich reduzieren, weshalb wir Angaben zur Haltbarkeit nicht pauschalisieren können.

Hobelspäne: auch wenn sie Ihren Reitboden damit optisch aufhellen und kurzfristig den

Reitkomfort sicherlich verbessern können, sind Einstreuspäne sicherlich das schlechteste was Sie ihrem Reitboden antun können, da sie extrem schnell abreibt und vertorft.

Holzumrandung: siehe Platzeinfassung

Holzspäne: siehe Holzzusatz

Holzzusatz ist in Reitböden möglich. Wir bieten diese Bauweise aufgrund der kurzen Haltbarkeit nicht mehr an, kontaktieren Sie uns gerne für Informationen zu dem Zuschlagstoff Vlieshäcksel und schauen Sie in unserer Rubrik.

Horizontale Entwässerung: Die horizontale Entwässerung kommt bei Außenplätzen zum Tragen und ist die mit Abstand günstigste und haltbarste Form einen Reitplatz zu bauen. Die Entwässerung erfolgt mit Hilfe eines Quergefälles über die lange Seite eines Reitplatzes.

Hufschlag: Der Hufschlag ist der meistbeanspruchteste Bereich auf einer Reitfläche. Aus diesem Grund sollte ein besonderes Augenmerk darauf gelegt werden und die Pflege nicht vernachlässigt werden.

X und der Hufschlag: Oft entstehen auf Reitflächen ähnliche Spurrillen, in denen sich schlecht und unangenehm reiten lässt. Dadurch leidet die Reitqualität. Mit Bahnplanern und Bahnschleppen, vor allem mit Hufschlagräumern lässt sich dagegen vorgehen.

Indoor: Indoor Reitsport bedeutet, dass der Reitsport in einem überdachten Gebäude stattfindet, beispielsweise einer Reithalle.

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Interessenkonflikt Sparten (Springen, Dressur, Voltigieren, Western): In vielen Vereinen herrschen unter den Reitern unterschiedliche Ansichten über die Beschaffenheit des Bodens. Die Springreiter wollen lieber einen strammen Boden, für die Dressurreiter darf es gerne etwas weicher sein. Aber auch hier gibt es eine Lösung, es Allen recht zu machen! Wir sprechen im Vorfeld immer genau ab, für welche Anforderungen der Boden geschaffen sein muss und stimmen den Reitsand demnach ab. Wir helfen Ihnen hierbei gerne weiter! Mit ein wenig guten Willen und ein Aufeinander zugehen findet sich immer ein Lösung. 


Investition: Eine Investition ist ein gewisser Einsatz den man
erbringt um etwas zu bekommen, was man möchte oder benötigt. „Kosten – Nutzen Rechnung“

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